Lasst uns Gefährtinnen sein
Gehen wir gemeinsam den Weg, der uns zu mehr Liebe, Achtsamkeit, Natürlichkeit und artgerechtem Umgang mit unseren Kindern führt. Denn zusammen schafft man so viel mehr!

Deshalb habe ich zusammen mit Annika die Gefährtinnen gegründet. Hier bieten wir euch zum einen eine bunte Mischung an abwechslungsreichen Herzensthemen in wöchentlichen Artikeln in unserem Online-Magazin. Zum anderen begleiten wir euch bei all euren Fragen und Sorgen in einer sehr familiären Whatsapp-Gruppe, dem Gefährtinnen-Clan. Hier könnt ihr euch mit Gleichgesinnten in einem geschützten Rahmen austauschen und euch immer an uns als Artgerecht- und Babyschlaf-Coach, Trage- und Ernährungsberaterin, Yoga-Lehrerin und Wildpflanzenpädagogin wenden, wenn ihr Hilfe oder Hintergrundwissen braucht.

Wir möchten euch hier mit unserem fundierten Wissen, unserer Erfahrung und unserer ganzen Leidenschaft Gefährtinnen sein; euch Inspiration, Wissen und Hilfe bieten.

Nun viel Spaß mit unseren Artikeln. Stöbert, kommentiert und lasst uns gerne auch Themenvorschläge da, wenn euch ein Thema besonders interessiert.

Hier findest du eine Übersicht aller Artikel.

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  • Kennst du diese Tage, an denen du dir abends nichts sehnlicher wünschst, als dass die Kinder endlich einschlafen? Aber genau das ist oft gar nicht so einfach. Deshalb schauen wir uns heute an, wie Kinder schlafen, bzw. welche Schritte nötig sind, damit ein Kind überhaupt einschlafen kann? Die 6 Schritte in den Schlaf Oft stellen wir uns einschlafen so einfach vor: Müde sein – Schlafen. Die Realität zeigt aber, dass es so nicht funktioniert. Einschlafen ist ein sensibler Prozess bei dem unsere Kinder sehr lange Begleitung brauchen. Damit sie in den Schlaf finden können, durchlaufen sie immer 6 Schritte, die ich dir gleich noch im Detail vorstellen werde. Vielleicht findest du so auch noch ein paar Hinweise, warum deinem Kind das Einschlafen manchmal so schwer fällt. Adenosinkonzentration Durch körperliche Aktivität wird in unseren Zellen aus Adenosin-Triphosphat Adenosin gebildet. Erreicht die Adenosin-Konzentration im Gehirn dann abends eine gewisse Höhe, ist der erste Schritt erfüllt: Der Körper ist müde. Tage mit wenig Bewegung führen dazu, dass die Adenosinkonzentration abends nicht hoch genug ist. Wir kennen das vielleicht von anstrengenden Seminar-Tagen. Man hört den ganzen Tag zu, der Kopf fühlt sich abends so müde an, aber man findet trotzdem nicht in den Schlaf. Dann fehlt Bewegung, um die Adenosin-Konzentration zu erhöhen. Ein Spaziergang am Nachmittag oder nach dem Abendessen kann also dafür sorgen, dass an Tagen mit wenig Bewegung noch ausreichend viel Adenosin gebildet wird. Hypothalamus-Check Ist Schritt eins erfüllt, kann der nächste Schritt auf dem Weg in den Schlaf überprüft werden: Ist das das Kind warm, satt und sicher? Diese Überprüfung übernimmt der Hypothalamus, da es vor allem zu vergangenen Zeiten für uns wirklich lebensgefährlich gewesen wäre, in der falschen Umgebung einzuschlafen. Erfrierungen und wilde Tiere waren zu dieser Zeit nur zwei der potenziellen Gefahren, die während dem Schlaf zur Bedrohung werden konnten. Heute hilft ein gutes Abendessen und die richtige Bezugsperson an seiner Seite deinem Kind diesen Schritt als erledigt anzusehen. Stillen erfüllt zum Beispiel alle drei der Warm-Satt-Sicher-Faktoren, weshalb Einschlafstillen für Kinder eine so beliebte und gut funktionierende Brücke in den Schlaf darstellt. Suprachiasmatischer Kern Nun wird Schritt drei überprüft, wir befinden uns also auf halbem Weg in den Schlaf. Der Suprachisamatische Kern sitzt zwischen unseren Augen, hinter dem Sehnerv und er ist eine Art innere Uhr, die irgendwann “Schlafenszeit” anzeigt. Dieser Kern lernt in der Babyzeit unseren Tag-Nacht-Rhythmus in Abhängigkeit der Helligkeit kennen.  An Tagen mit zu wenig Sonnenlicht kann diese innere Uhr durcheinander kommen. Deshalb sind vor allem Spaziergänge in der Dämmerung oder schwaches Kerzenlicht beim Abendessen hilfreich, um die Schlafenszeit einzuläuten. Kontraproduktiv sind dagegen grelle, künstliche Lichtquellen, die eher signalisieren, dass der Tag noch lange nicht vorbei ist.  Hormonstatus Ist also die Schlafenszeit eingeläutet, wird im nächsten Schritt der Hormonstatus des Körpers überprüft. Denn auch die Hormone geben viel Aufschluss darüber, ob dein Kind bereit ist, in den Schlaf zu sinken oder nicht. Schlaf ist nur dann möglich, wenn die “richtigen”, die Schlaf-Hormone in ausreichender Menge vorhanden sind. Dazu zählen Melatonin, das Schlafhormon, Oxytocin, das Geborgenheitshormon und Leptin das Sättigungshormon.  Gefährdet wird der Einschlafprozess dagegen durch Cortisol, das Stresshormon, durch Orexin, das Hungerhormon und Serotonin, das Glückshormon. Eine solche Hormonausschüttung findet zum Beispiel dann statt, wenn dein Kind sich abends darüber freut, dass MaPa von der Arbeit kommt und erst noch einmal richtig Toben möchte, bevor es dann Zeit fürs Bett wird. Auch wenn das nach so vielen Stunden der Trennung oft großen Spaß für beide Seiten bedeutet, führt das nicht selten dazu, dass das Zu-Bett-Gehen am Abend deutlich länger dauert.  Vagusnerv Sind auch die Hormone in richtiger Konzentration vorhanden, nähern wir uns mit großen Schritten dem Einschlafen. Als letzter Schritt in den Schlaf schaltet sich der Vagusnerv ein. Falls du noch nie etwas von diesem besonderen Nerv gehört hast, empfehle ich dir meinen Artikel darüber, in dem du weitere Hintergrundinformationen rund um den gesunden Babyschlaf erhältst.  Wenn sich der Vagusnerv einschaltet, fährt er den Körper runter. Er ist mit allen Organen verbunden und bringt diese in den Ruhezustand. Diese Fähigkeit muss der Nerv aber erst lernen, sodass es für dein Baby besonders wichtig ist, bei diesem Prozess begleitet und coreguliert zu werden (auch dazu erfährst du mehr in meinem Artikel über den Vagusnerv).  Einschlafen Geschafft! Ihr habt alle Schritte durchlaufen und dein Kind hat endlich in den Schlaf gefunden. Bedenke, dass bei Säuglingen der Tiefschlaf erst nach ca. 25 Minuten einsetzt. Versuchst du dein Baby vorher abzulegen, wacht es mit großer Wahrscheinlichkeit wieder auf. Kurz bevor dein Kind in eine tiefe Schlafphase sinkt, macht es häufig (nach ca. 25 Minuten) noch einen Sicherheits-Check, bei dem es aufwacht. Wenn ihr also genau nach dieser Zeit immer wieder Probleme habt, weil euer Kind aufwacht, sobald ihr euch aus dem Schlafzimmer geschlichen habt, wartet einfach diesen Moment ab. Begleitet das Kind wieder in den Schlaf (was meist sehr schnell geht) und verlasst danach erst das Zimmer.  Schlaffenster Als wären sechs Schritte in den Schlaf nicht schon schwierig genug, gibt es aber noch eine weitere Hürde, die euch das Einschlafen erschweren kann: Die Schlaffenster.  Kinder haben, bis ca. zum Erreichen des dritten Lebensjahres, sogenannte Schlaffenster. Nur in diesen Fenstern gelingt ihnen der Schritt ins Land der Träume. Verpasst ihr ein solches Fenster, öffnet sich das nächste erst wieder in ca. 50 Minuten.  Auch das kommt euch vielleicht bekannt vor? Das Kind ist eigentlich müde, dann muss aber gerade noch dies oder das erledigt werden, die Abendroutine dauert zu lange oder das Kind findet aus anderen Gründen nicht in den Schlaf und dann dauert die Einschlafbegleitung wieder extra lang. Warum scheint das Kind einfach nicht einschlafen zu wollen, obwohl es doch so offensichtlich müde ist? Das kann dann wirklich daran liegen, dass ihr das Schlaffenster verpasst habt. Hier lohnt es sich, frühzeitig auf die Müdigkeitszeichen eures Kindes zu achten und alles daran zu setzen, es zügig in den Schlaf zu begleiten.  Jetzt kennst du sie, die Schritte in den Schlaf. Ich hoffe, dass dir dieses Wissen hilft, damit dein Kind abends leichter in den Schlaf findet. Aber bedenke immer, dass

  • Heute möchte ich dir in diesem sehr persönlichen Erfahrungsbericht von der Geburt meines zweiten Sohnes im Geburtshaus erzählen. Er kam, wie auch schon mein erster Sohn, im Geburtshaus Hebiana in Koblenz zur Welt. Ein Ort, der mir unglaublich viel bedeutet, ein Ort, an den ich unglaublich gerne zurück denke; hat er mir doch zwei wunderschöne, selbstbestimmte Geburten geschenkt. Aber fangen wir von vorne an… Die Schwangerschaft Die Schwangerschaft verlief gut und ohne ernsthafte Probleme. Sie wurde aber von ein paar Sorgen und Corona etwas überschattet. Der größte Unterschied zur ersten Schwangerschaft war aber wohl die Tatsache, dass ich so viel weniger Zeit hatte, mich auf die Schwangerschaft zu konzentrieren. Das erste Trimester Sobald ich wusste, dass ich schwanger bin, habe ich mich im Geburtshaus angemeldet. Die Plätze sind rar und ich wollte unbedingt wieder einen Platz bekommen. Ich wollte wieder eine so schöne Geburt wie beim ersten Mal erleben und meine Abneigung gegen Krankenhäuser ist durch die zum Teil wirklich furchtbaren Corona-Bedingungen für Gebärende nicht gerade kleiner geworden. Nach kurzem Warten bekam ich dann die Rückmeldung, dass ich einen Platz habe und nicht nur das. Ich wurde wieder von den beiden Hebammen betreut, die mich auch schon bei meinem ersten Kind betreuten. Das konnte also nur gut werden. Die Freude wurde etwas dadurch getrübt, dass mir im gesamten ersten Trimester furchtbar schlecht war. Nicht so schlecht, dass ich mich übergeben musste, aber doch so schlecht, dass ich stark eingeschränkt war. In meiner ersten Schwangerschaft half dagegen ständiges Essen, diesmal half nichts. Dazu war ich phasenweise so unglaublich müde, dass ich morgens kaum wusste, wie ich aus dem Bett kommen soll. Ist mit Kleinkind an der Seite natürlich nicht so richtig gut umsetzbar. Durch strenge Kontaktverbote durch Corona hatte ich in der Zeit auch kaum Unterstützung. Die Tage waren zum Teil einfach unendlich lang und anstrengend. Zum Glück hatten wir einen Garten und schönes Wetter, das hat für eine gewisse Leichtigkeit gesorgt. Meine größte Hoffnung in der Zeit war aber trotzdem, dass das alles nach den ersten 12 Wochen besser werden würde. Das zweite Trimester Und das wurde es zum Glück auch. Kurz nach Ende der 12. Woche war mir nicht mehr so schlecht und die unendliche Müdigkeit wurde deutlich besser. Endlich etwas Zeit, die zweite Schwangerschaft zu genießen. Denn das war einer der ersten großen Unterschiede, die ich schnell bemerkt habe: Irgendwie fehlt in der zweiten Schwangerschaft so oft die Zeit zum einfach nur da sitzen und genießen. Die Kontaktbeschränkungen wurden etwas gelockert, sodass ich auch wieder mehr Unterstützung hatte, das tat wirklich gut. Wir sind noch einmal zu dritt in den Urlaub gefahren und hatten eine schöne, entspannte Zeit in Bayern. Das dritte Trimester Und dann war es schon da, das dritte Trimester. Da die Bedingungen es zugelassen haben, habe ich in der Zeit noch einen Yoga-Kurs besucht, in dem ich mir etwas Zeit nur für mich und das Baby nehmen konnte. Dazu ein unglaublich wertvoller Geburtsvorbereitungskurs, der mich auf die Geburt und die Zeit mit meinem zweiten Baby vorbereitet hat. Zu beidem erzähle ich dir gleich noch etwas mehr. Und dann kamen auch wie schon in der ersten Schwangerschaft die vorzeitigen Wehen und ein verkürzter Gebärmutterhals. Mit dem Unterschied, dass ich mich dieses Mal nicht ansatzweise so gut schonen konnte wie in der ersten Schwangerschaft, da ein Alltag mit Kleinkind einfach fordernd ist. Aber auch mit dem Unterschied, dass ich schon wusste, was ich nehmen kann, was ich vermeiden sollte und vor allem, dass mein Körper es trotzdem bis zur Rufbereitschaft vom Geburtshaus (ab 3 Wochen vor ET) schaffen konnte. Und genau das war das Ziel! Das dritte Trimester habe ich auch genutzt, um mich auf meine zweite Geburt vorzubereiten. Was mir dabei geholfen hat, erzähle ich dir im nächsten Abschnitt, bevor ich dir dann von der Geburt selbst berichte. Vorbereitung auf die Geburt Nachdem die erste Geburt so schön war und ich jetzt ungefähr wusste, was auf mich zukommen wird, lag der Fokus bei dieser Schwangerschaft nicht direkt auf der Geburtsvorbereitung im klassischen Sinn. Ich wollte mich noch etwas mehr auf mein Worst-Case-Szenario “Krankenhausgeburt” vorbereiten und vor allem auf das Thema “Geschwister”. Denn mit dem zweiten Baby stellt sich ja automatisch auch die ganze Welt des Erstgeborenen um.  Was wäre wenn? Die Angst davor, es vielleicht diesmal nicht zur Geburt ins Geburtshaus zu schaffen, kam während der gesamten Schwangerschaft immer wieder auf. Da ich aus der ersten Schwangerschaft aber schon wusste, dass trotz Schwierigkeiten während der Schwangerschaft der Traum in Erfüllung gehen kann, war die Angst diesmal nicht so präsent. Trotzdem wollte ich mich auf den Fall vorbereiten, schon allein, um ein besseres Gefühl zu haben.  Dafür habe ich das Buch “Die selbstbestimmte Geburt”* von Ina May Gaskin gelesen, das ich jeder Schwangeren so sehr ans Herz legen kann. Man erfährt dort so viel über natürliche Geburten und sämtliche Faktoren die positiven oder negativen Einfluss darauf haben. Das Buch klärt unglaublich gut auf und stärkt das Selbstbewusstsein für eine natürliche Geburt, denn wir sind dafür gemacht. Wir können das! Dieses Wissen hat mir das Gefühl gegeben, dass ich auch im Krankenhaus auf ein paar Dinge Einfluss nehmen könnte, dass ich verschiedene Dinge auch dort selbst in der Hand hätte, um mein Geburtserlebnis positiv zu beeinflussen.  Um dieses Thema ging es auch im Geburtsvorbereitungskurs, von dem ich dir gleich noch ausführlich berichten möchte. Dort konnten wir, auch zusammen mit den Partnern noch einmal Fragen klären wie: Was kann man im Krankenhaus machen, um möglichst natürlich zu gebären? Wie kann man sich im Zweifelsfall “wehren”, wenn man etwas nicht möchte? Wie kann die Partnerin bestärkt und geschützt werden? Was muss man vielleicht einfach hinnehmen und was kann man ändern?  Mit bestmöglichem Hintergrundwissen ausgestattet konnte ich dann nur noch regelmäßig die aktuellen Corona-Bedingungen der möglichen Krankenhäuser erfragen, um mich dann im Fall der Fälle für das entscheiden zu können, das mir am meisten zusagt. Mein Mann erhielt zu der Zeit regelmäßig Updates, in welches Krankenhaus wir fahren würden.  Der Vorbereitungskurs Wir haben schon in der ersten Schwangerschaft einen Geburtsvorbereitungskurs

  • In irgendeiner Form habt ihr wohl alle eine „Hausapotheke“. Manchmal ist sie eher zufällig entstanden aus Medikamenten- und Tee-Restbeständen die nach überstandener Krankheit nicht mehr gebraucht wurden. Manchmal ist sie aber auch gut durchdacht und vermittelt Sicherheit, weil durch unzählige Mittelchen wohl keine Krankheit unbehandelt bleiben muss. Aber es gibt noch eine dritte Möglichkeit. Im folgenden Artikel möchte ich euch zeigen, wie ihr mit nur zwei Mitteln für (fast) alles gewappnet seid. Egal wo bei uns der Schuh drückt, unsere erste Wahl ist der Fencheltee. Zum einen natürlich wegen seiner tollen Heilwirkung, so hilft er nicht nur bei sämtlichen Erkältungskrankheiten, sondern auch bei allem, was den Magen-Darm-Trakt belasten kann. Er wirkt schleimlösend und fördert auch den Abtransport des Schleimes, wenn er sich gelöst hat. Fenchel wirkt super krampflösend, was bei Blähungen, Menstruationsbeschwerden, krampfartigen Durchfällen etc wirklich hilfreich ist. Glücklicherweise ist der Tee super bekömmlich und kann in jeder Lebensphase getrunken werden. Egal ob Baby, Kleinkind, in der Schwangerschaft oder während der Stillzeit, Fencheltee geht wirklich immer. Und damit sind seine positiven Eigenschaften noch lange nicht erschöpft. Denn auch auf unsere Psyche kann sich der köstliche Tee positiv auswirken. So soll er unsere Lebensgeister wecken und böse Gedanken, Trägheit, Depressionen und Niedergeschlagenheit vertreiben. Wer es gerne magisch mag, soll hier auch nicht leer ausgehen, denn der Fenchel soll auch in der Lage sein, böse Geister fernzuhalten, wenn man ihn am Johannistag an die Haustür hängt. Außerdem finde ich, dass eine Tasse Tee ein leichter und wunderschöner Weg ist, um Liebe und Geborgenheit zu schenken. Man kann wortwörtlich ganz einfach Wärme schenken. Und das, so bin ich überzeugt, dient auf allen Ebenen der Heilung. Ich finde, wir sollten unseren Mitmenschen und besonders unseren Kindern viel öfter eine Tasse Tee kochen. Unser nächstes, heißgeliebtes Allzweck-Heilmittel ist ätherisches Lavendelöl (Lavandula angustifolia). Zum einen landet es ganz oft in unserem Diffusor, wenn irgendetwas im Unreinen ist, also wenn jemand von uns krank ist, aber auch, wenn man irgendwie schlecht drauf ist oder nur schwer zur Ruhe kommt. Aber auch bei schönen Anlässen, wenn Besuch kommt oder ein besonders kuscheliger Abend geplant ist. Oder einfach gesagt; immer wenn uns danach ist. Das Öl reinigt die Luft und unterstützt die Heilung. Es erhellt die Stimmung und wirkt ausgleichend. Es hilft uns in den Schlaf zu finden. Seine Wirkung kann man beispielsweise auch bei Ohrenschmerzen nutzen. Einfach ein paar Tropfen auf etwas Heilwolle und ab ins Ohr. Oder du nutzt es bei Schnupfen indem du es inhalierst. Einfach eine Schüssel mit heißem Wasser (oder heißem Kamillentee), ein paar Tropfen Lavendelöl, Kopf drüber halten und fertig. Wer es besonders intensiv mag, kann sich mit einem großen Badetuch über dem Kopf eine eigene kleine Schwitz-Hütte bauen. Aber das Öl kann noch viel mehr. Mit einem Trägeröl vermischt, zum Beispiel Mandelöl (einfach 12 Tropfen ä. Lavendelöl in 50ml Mandelöl geben) eignet es sich super zur Hautpflege, bei allen Problemchen die es da so gibt, von irgendwelchen Entzündungen bis Insektenstiche oder sonstigen Wehwehchen. Oder auch für eine entspannende (Fuß-) Massage kann man es super nutzen. Das lässt dann auch müde Zwerge friedlich schlummern. Eine weitere Möglichkeit ist ein entspannendes Lavendelbad, wenn der Tag stressig war, wenn sich ein Migräne-Schub ankündigt oder einfach mal so. Beachten muss man dabei  nur, dass sich das Öl nicht mit dem Badewasser vermischt. Gibt man also einfach ein paar Tropfen ins Badewasser, schwimmt das Öl auf dem Wasser und verdampft nach und nach, es wird aber nicht von der Haut aufgenommen. Man kann aber auch einfach einen Emulgator dazu geben, also einen Stoff, der dazu dient, dass sich Öl und Wasser vermischen können. Entweder Milch (wenn du noch stillst natürlich auch Muttermilch) oder Honig, kannst du hier super nutzen. Auch unser „Familienschatz“ hat natürlich seinen festen Platz in unserer Hausapotheke, (Hier kannst du nachlesen, wie wir ihn herstellen) kommt aber nicht ganz so oft zum Einsatz, da wir das meiste schon mit Fenchel und Lavendel abfangen können. Außerdem sinnvoll kann es sein, ein Mittelchen gegen Verletzungen zur Hand zu haben. Schon bald werde ich dir hier unsere persönliche Familien-Aua-Salbe präsentieren und dir erklären, warum es dafür kein Rezept gibt. Ich hoffe, dass ihr nichts von dem braucht, was ich hier geschrieben habe, weil ihr einfach alle immer gesund bleibt.

  • Denn ist es nicht gerade die Liebe, die irgendwie oft zu kurz kommt? Häufig dreht sich im Alltag alles um die Kinder, deren Bedürfnisse so präsent sind. Aber wie sieht es mit Selbstliebe und der Liebe zum Partner aus, wenn zwischen Stillen und Windeln wechseln, Job, Haushalt und Einschlafbegleitung, unendlicher Müdigkeit und niemals endendem Chaos eigentlich keine Zeit mehr bleibt? Wir haben für euch ein paar Tipps gesammelt, damit ihr vielleicht gerade in diesen schwierigen Zeiten ein paar Auszeiten im Alltag findet und das Gefühl der Liebe nicht nur ein Andenken aus alten Zeiten ist. Kleine Momente nutzen Häufig warten wir darauf, dass alles irgendwie perfekt ist und denken, ein guter Moment ist nur einer, den man voll auskosten kann. Ein Wochenende ohne die Kinder, wenigstens ein halber Tag oder am Abend mindestens 3 Stunden. Diese „perfekten“ Momente ergeben sich aber sehr häufig nicht oder es kommt doch noch etwas dazwischen. Deshalb sollten wir den Fokus viel öfter auf die kleinen Momente im Alltag legen. Denn manchmal sind es genau diese Momente, die helfen, den eigenen Akku oder den Beziehungstank wieder aufzuladen. Schaut doch einmal, wo ihr im Alltag vielleicht kurze Momente nutzen könnt, die euch gut tun. Vielleicht eine viertel Stunde lesen, bevor die Kinder aufstehen? Der erste Kaffee gemeinsam mit dem Partner? Ein Kaffee am Nachmittag, der nur durch Homeoffice überhaupt möglich ist? Zumindest ein Kuss und eine feste Umarmung am Morgen und am Abend? Vielleicht 20 Minuten heiß Baden oder ein gemeinsamer Tee nach der Einschlafbegleitung? Gewohnheit spart Zeit für die Liebe Versuche diese kleinen oder auch größere Rituale zur Gewohnheit zu machen. Das dauert meist ein Bisschen (man sagt ca. 30 Tage), aber es lohnt sich. Denn Dinge, die Gewohnheit sind, muss man nicht mehr extra einplanen. Man selbst, der Partner und die Kinder haben sich dann an einen gewissen Ablauf gewöhnt, der nicht jedes mal neu vereinbart, verhandelt oder diskutiert werden muss. Das spart Zeit und Kraft, macht das Zusammenleben für alle einfacher. Steht z. B. fest, dass man jeden Mittwochabend eine Stunde Zeit für sich hat, muss man nicht immer wieder als Bittsteller ankommen und die notwendige Zeit einfordern. Häufig passt es dann nicht so gut und man fragt erst gar nicht, oder es kommt etwas dazwischen und man übernimmt die Kinder doch, obwohl es nicht unbedingt sein müsste. Auch die Kinder gewöhnen sich meist schnell an neue Rituale und malen z. B. am Morgen, während Mama Zeit hat, ein paar Gedanken ins Tagebuch zu schreiben. Feste Termine vereinbaren Überlasst die gemeinsame Zeit oder die Zeit für euch und eure Liebe nicht dem Zufall. Wenn ihr darauf wartet, dass sich gemeinsame Zeit einfach so ergibt, werdet ihr vermutlich sehr lange warten. Und sollte sie sich dann spontan ergeben, dann wird sie meistens nicht „richtig“ genutzt. Deshalb plant feste Date-Tage, Tage an denen ihr euch abends auf jeden Fall noch mal nach der Einschlafbegleitung seht z. B. und wenn es nur kurz ist. Ermöglicht euch gegenseitig feste Freiräume, 2 Stunden am Montag für Mama, 2 am Donnerstag für Papa. Wenn ihr die Möglichkeit habt, plant feste kinderfreie Zeiten ein. Und wenn diese Zeitslots dann da sind, nutzt sie so, wie sie gedacht waren: Als Paarzeit, als Me-Time, als Auszeit. Erledigt dann nicht gerade noch schnell die Wäsche, die liegen geblieben ist, den Einkauf, der noch gemacht werden müsste. Das sind keine Pausen! Überlegt euch vorher, was ihr gerne machen würdet, damit nicht dafür auch noch Zeit von der Auszeit abgeht und nutzt die Zeit dann wirklich so gut es geht. Neues Erleben Besondere Ereignisse bleiben viel länger in Erinnerung und geben uns auch viel eher das Gefühl, etwas Schönes erlebt zu haben. Deshalb ist es gut, immer mal etwas Neues  auszuprobieren, wenn man sich Zeit für die Liebe nimmt. Geht an einem neuen Ort spazieren, besucht ein neues Restaurant, macht ein Picknick im Garten, statt einem normalen Frühstück im Haus, trinkt ein Feierabendbier im Bett, nachdem die Kinder eingeschlafen sind oder macht am Wochenende ein Kinofrühstück, bei dem die Kinder beschäftigt sind. Übernachtet im Sommer im Zelt, kocht gemeinsam ein neues Gericht, verbring deine Me-Time mit einer Tasse Kaffee in einem kleinen Café oder setz dich mit einem Buch in den nächstgelegenen Park. Lest euch abwechselnd ein Buch vor, macht eine Massage oder kauft euch ein neues Brettspiel. Die Möglichkeiten sind unendlich, schaut, was euch Freude machen würde und probiert es einfach aus. Auszeit mit Kindern Oft hat man das Gefühl, eine richtige Auszeit ist nur eine ohne Kinder. Aber das muss nicht so sein. Ihr könnt einmal schauen, was vielleicht auch mit den Kindern möglich ist, welche Optionen sich ergeben, in denen die Kinder zwar dabei sind, sie aber nicht im Vordergrund stehen. Wenn die Kinder im Fahrradanhänger, dem Kinderwagen oder der Tragehilfe gut schlafen, nutzt den Mittagsschlaf, um raus zu gehen und den Kopf frei zu bekommen oder sich mal wieder ausgiebig zu unterhalten. Nutz die Einschlafbegleitung für dich, statt nur darauf zu warten, dass das Kind endlich schläft. Mach dir ein Hörbuch an, einen Podcast oder eine geführte Meditation. Lies ein Buch/eBook (meiner Meinung nach ist ein eBook-Reader besser geeignet, weil keine Seiten umschlagen, er gut mit einer Hand zu halten ist und man die Beleuchtung sehr stark reduzieren kann) oder sieh dir eine Folge deiner Lieblingsserie auf dem Tablet an. Ähnliches gilt für lange Stillzeiten. Wenn du die Möglichkeit hast, setz dich mit deinem Baby auf die Couch und mach etwas für dich, während es mal wieder stillt. Und auch eine Auszeit für die Kinder vor dem Fernseher ist völlig legitim. Lass die Kinder ihre Lieblingsserie schauen und genieße in der Zeit einen heißen Kaffee, bevor euch der Alltag wieder einholt. Glaubenssätze überprüfen Ein Punkt, der vielen Eltern das Leben schwer macht, sind vorhandene Glaubenssätze oder Kommentare aus dem Umfeld, die verunsichern. So viele erwarten, dass mit ausreichend Disziplin und Mühe auch mit Kindern eine Paarbeziehung möglich ist die der aus kinderlosen Tagen annähernd gleich ist. Das ist schlicht und ergreifend ein Irrtum. Das Leben mit Kindern fordert neue Lösungen

  • Hier bei uns zählt man ja häufig schon zu den “Langzeitstillenden”, wenn man sein Baby länger als 6 Monate stillt. Was aber, wenn man sein Kind wirklich länger als hier üblich stillt? Wenn man ein Kleinkind stillt, das schon läuft, deutlich und klar kommunizieren kann, dass es stillen möchte, vielleicht sogar in den Kindergarten geht? Ein Kleinkind, das vielleicht bald ein großes Geschwisterchen ist? Dann wird man nicht selten schräg angeschaut und Vorurteile sind häufig viel schneller ausgepackt, als man an Fachwissen zu diesem Thema überhaupt heran kommt. Deshalb möchte ich mich heute in diesem Artikel mit verschiedenen Themen rund um das Stillen eines Kleinkindes befassen. Vielleicht kann ich dir so ein paar Argumente an die Hand geben und dich motivieren, euren eigenen Weg bei dieser Angelegenheit zu finden. Das natürliche Abstillalter “Ein Kind, das schon gehen und sprechen kann zu stillen ist nicht normal…” So oder so ähnlich lauten häufig die Aussagen von Außenstehenden, wenn sie hierzulande ein gestilltes Kleinkind erleben. Aber ist das so? Was ist denn „normal“? Was hat die Natur vorgesehen und wie sieht es rund um den Globus aus? Empfehlung der WHO Die WHO empfiehlt Babys 6 Monate lang voll zu stillen, danach bis zum Ende des zweiten Lebensjahres nach Bedarf und danach, solange Mutter und Kind es wollen. Diese Empfehlung gilt nicht, wie oft behauptet wird, für Länder, in denen Mangelernährung herrscht, sondern für alle Kinder weltweit. Denn Muttermilch und Stillen bietet in dieser Zeit für alle Kinder Vorteile auf die ich gleich noch näher eingehen werde. Ein Blick um den Globus Es gibt darüber hinaus verschiedene Ansätze, um herauszufinden, was das normale Abstillalter unserer Kinder ist. Dazu schaut man die Stillzeit von Völkern rund um den Globus an, oder wie lange unsere nächsten Verwandten im Tierreich ihren Nachwuchs stillen. Nimmt man all diese Ansätze und Überlegungen zusammen, erhält man ein natürliches Abstillalter von 2-7 Jahren. Man erkennt also, ganz so einfach ist die Antwort über das natürliche Abstillalter nicht. Bei 6 Monaten liegt es aber definitiv nicht. Wie lange ein Kind gestillt wird, hängt von so vielen Faktoren ab: Zuerst einmal natürlich von dem Kind und der Mutter, vom engsten Umfeld der Mutter (wird sie unterstützt oder nicht), von der Gesellschaft, in der sie leben, von den beruflichen Rahmenbedingungen der Mutter, von der Familienkonstellation (gibt es jüngere Geschwister), von der Ernährung der Mutter und einigen weiteren Einflüssen. Dadurch schwanken die individuellen Stillzeiten wirklich sehr stark. In traditionellen Kulturen stillt man Kinder häufig, bis ein Geschwisterkind geboren wird (2-4 Jahre, Letztgeborene häufig länger). Durch das Stillen nach Bedarf setzt bei vielen Frauen die Periode erst nach vielen Monaten oder mehreren Jahren wieder ein. So entsteht automatisch ein größerer natürlicher Abstand zwischen den Geschwistern, der die Ressourcen der Mutter schont, ihrem Körper ausreichend Zeit zur Rückbildung ermöglicht und weniger Risiken für eine Folgeschwangerschaft darstellt. Durchschnittlich wird ein Menschenbaby 30 Monate gestillt, was somit deutlich über dem hierzulande üblichen Durchschnitts-Stillalter liegt. Vorteile durch das Stillen eines Kleinkinds Viele Mütter planen gar nicht von Beginn an, ihr Kind lange zu stillen. Sie starten mit dem Gedanken, ihr Kind 6, vielleicht 9 Monate zu stillen. Ist diese Zeit vorbei stellen sie fest, dass das Kind weiterhin großes Interesse am Stillen hat und dass es sie selbst eigentlich auch gar nicht stört, diese innige Beziehung weiterhin aufrecht zu erhalten. Manche Kinder suchen im Stillen hauptsächlich Trost, andere sehen es auch über den ersten Geburtstag hinaus als die beste Nahrungsquelle an und interessieren sich nur bedingt für die Beikost. Für viele Mütter und Kinder ist es die einfachste und schönste Art, in den Schlaf zu finden. So oder so ähnlich kommen dann doch einige Mütter zu der Entscheidung, das Stillen noch nicht zu beenden. An diesem Punkt hört man dann oft, dass das Lange stillen schädlich für das Kind ist. Nicht gut für die Zähne, man bindet es zu eng an sich, es wird vermutlich niemals aufhören zu stillen… Aber ist das so? Ist längeres Stillen schädlich? Definitiv nein. Es gibt keine Belege dafür, dass das Stillen im Kleinkindalter schädlich für die weitere Entwicklung des Kindes ist! Ganz im Gegenteil: Das Stillen bringt für Kind und Mutter einige Vorteile mit sich. Gute Versorgung Muttermilch sollte im ganzen ersten Lebensjahr die Hauptnahrung des Babys sein. Auch darüber hinaus enthält sie relativ viele Kalorien, Vitamine, Nährstoffe und versorgt das Kind darüber hinaus mit Flüssigkeit. So kann man viele Kinder deutlich unproblematischer durch Phasen bringen, in denen sie feste Nahrung aus welchen Gründen auch immer (teilweise oder komplett) verweigern. Krankheiten sind häufig solche Phasen, aber auch diverse, nicht offensichtlich nachvollziehbare Zeiträume, in denen das Kind einfach nichts oder nur sehr wenig essen möchte. Gesundheitsschutz Das längere Stillen eines Kleinkindes wirkt sich positiv auf seine Gesundheit und die der Mutter aus. In Ländern mit schlechter medizinischer Versorgung und niedrigen Familieneinkommen sterben Kinder, die bis mindestens zum zweiten Lebensjahr gestillt werden deutlich seltener als solche, die nur teil- oder gar nicht gestillt werden. Diese Auswirkung ist hier bei uns nicht messbar. Da Muttermilch aber auch weit über den 6. Monat hinaus vor Infektionen schützt und die Mutter durch das Stillen für das Kind passende Abwehrstoffe entwickelt, leiden Kinder hierzulande deutlich seltener an Infektionskrankheiten. Wenn sie erkranken, haben sie meist deutlich mildere Verläufe und erholen sich schneller. Darüber hinaus lindert das Stillen physische und psychische Schmerzen auf sehr effektive und natürliche Weise, ohne jegliche Nebenwirkungen. Auch für die Mutter hat das Stillen einen gesundheitlichen Vorteil, denn ihr Risiko für Erkrankungen wie Brust- oder Eierstockkrebs, Bluthochdruck, Diabetes Typ 2 und weitere sinkt enorm. Dabei sinkt das Risiko weiter, je länger die Stillzeit ist. Einen ausführlicheren Beitrag über die Vorteile des Stillens kannst du hier lesen, falls du noch mehr darüber erfahren möchtest. Stillen eines Kleinkinds in der Schwangerschaft Spätestens, wenn die Mutter wieder schwanger ist, wird sie von Außenstehenden zu hören bekommen, dass sie jetzt wirklich abstillen muss. Es kursiert das Vorurteil, dass Stillen in der Schwangerschaft gefährlich sei. Aber ist das wirklich so? Auch hier ein Nein. Für die allermeisten Frauen zumindest. Kinderwunschzeit Durch das

  • Im folgenden Text möchte ich mich mit den Vor- und Nachteilen auseinander setzen, die soziale Medien oder speziell Facebook besonders für Mamas mit sich bringen. Ein großer Vorteil ist es sicherlich, dass man durch die vielen Postings wirklich inspiriert wird. Sei es zu neuen Rezepten, Näh-Ideen oder auch im Bezug auf den Umgang mit Kindern. Es gibt Gruppen zu fast jedem Thema und so findet man schnell Gleichgesinnte. Egal ob man sich zuckerfrei ernähren möchte, ob man sich vornimmt weniger zu schimpfen, ob man Schuhe selber nähen möchte…man wird immer fündig. Ein schönes Gefühl, man hat Gleichgesinnte gefunden, kann sich durch ihre Postings inspirieren lassen, kann Fragen stellen und kann Antworten geben. Und man kann irgendwie sozial aktiv sein, auch wenn man müde und stillend zuhause im Bett liegt. Auch kann man verschiedenen Seiten folgen, die einem Inspiration sein können..sei es durch schöne Bilder, kluge Sprüche oder lustige Videos..es scheint keine Grenzen zu geben.. und trotzdem habe ich meinen Account gelöscht…warum? Dazu muss ich etwas ausholen..und gleich zu Anfang: das ist meine Entscheidung, das heißt nicht, dass ich glaube, dass sich jeder dort abmelden sollte…ihr findet bestimmt euren eigenen Weg, der für euch perfekt passt.     Aber jetzt zu meinen Gründen: Wir befinden uns immer auf einer Reise, manchmal gehen wir schneller, manchmal langsamer..im Moment habe ich das Gefühl, dass wir sehr schnell gehen, wir als Familie, schnell in Richtung Natur, Liebe, Geborgenheit,Wald, Wildniss…und irgendwie alles, was dem im Weg steht, stört. Oder eher gesagt es verlangsamt unsere Reise. ICh konnte mich zum Glück von Vielem “was man so macht” frei machen und habe in letzter Zeit sehr oft gespürt, dass manches einfach nicht länger zu mir oder uns passt. Das sind ganz verschiedene Dinge, ein Schnulli kommt für mich zum Beispiel nicht mehr in Frage, weil ich das Gefühl habe, er ist nur ein Ersatz und tut uns nicht gut, Kontakt zu Menschen, die mir nicht guttun konnte ich noch nie so gut abbrechen wie im Moment, und dann dachte ich an die vielen Menschen bei Facebook. So viele Menschen die schlechte Stimmung verbreiten, die Angst verbreiten oder vermeintliches Besserwissen verbreiten. Ich habe das Gefühl, dass ich an einen Punkt gekommen bin, wo die Nachteile einfach überwiegen…die Nachteile sind zum einen natürlich die Zeit, die man “verschwendet” wenn man bei Facebook ist, schnell sind ein paar Minuten vorbei in denen man nur andere Menschen zugeschaut hat, wie sie ihr Leben führen. Und dann, was für mich noch viel schwerer wiegt: es ist nicht echt, es ist eine Scheinwelt die online entsteht, eine Welt, in der sich jeder erst überlegt, was er preisgeben möchte und dann erst ins Licht tritt..und es ist eine rein optische Welt, wir können den anderen nicht spüren, riechen, seine Ausstrahlung wahrnehmen..wir können ihn nur sehen..und das meist auf bearbeiteten Bildern in gestellten Situationen…und ich glaube besonders für uns Mütter gibt es da besonders viel, was einfach nicht echt ist…was uns unsere Zeit und Energie raubt, auch wenn es nur ganz wenig ist, was uns verunsichert..was uns denken lässt “sollte ich das auch mal machen?”..was uns manchmal einfach ein schlechtes Gefühl gibt..was uns über andere urteilen lässt..was uns ein gutes Gefühl gibt, weil wir denken, dass wir dieses oder jenes besser gamcht haben..alles etwas, das ich nicht mehr möchte..Und ich möchte keine Zeit und keine Energie mehr in eine Welt stecken, die nicht echt ist, keine weitere Sekunde..meine Inspiration ziehe ich jetzt lieber aus der Liebe und aus mir selbst, eigentlich ist nämlich (fast) alles, was wir wissen müssen, schon in uns..wir haben nur leider verlernt uns selbst zu zuhören..   Autorin: Annika

  • Ich bleiben und Mutter sein? Geht das überhaupt? Ein Sprichwort sagt „Geboren wird nicht nur das Kind durch die Mutter, sondern auch die Mutter durch das Kind“. So ist das Mutter-Werden und -Sein vermutlich eine unserer größten Veränderungen im Leben, wenn nicht sogar DIE Veränderung überhaupt. Und obwohl man natürlich irgendwie „dieselbe“ bleibt, gibt es doch viele Veränderungen im Außen, die gut sichtbar und für alle nachvollziehbar sind und solche im Innen, die – vielleicht auch erst nach und nach – zumindest aber für uns selbst gut sichtbar werden. Deshalb möchte ich heute mit euch die Veränderungen teilen, die das Muttersein für mich mitgebracht hat. Wahrscheinlich fallen mir gar nicht alle Veränderungen ein und auf und die Liste unterliegt einem stetigen Wandel. Aber die Veränderungen sind so vielfältig, dass ich sie gerne als Basis für einen Austausch mit euch nutzen möchte. Denn vielleicht möchtet ihr ja dann auch einmal berichten, was sich bei euch verändert hat. Das Äußere Ich beginne einfach mal mit den offensichtlicheren, den optischen Veränderungen, die das Muttersein mitgebracht hat. Mit jeder Schwangerschaft sind ein paar Kilos dazu gekommen, einige sind wieder weg, einige sind noch da. Ob sie für immer bleiben werden? Wer weiß das schon. Dazu ein paar ganz wenige Dehnungsstreifen, die mich immer an die beiden Wunder in meinem Bauch erinnern werden. Schon während der ersten Schwangerschaft sind meine Nägel viel stabiler geworden, eine Veränderung, von der ich noch heute profitiere. Dafür ganz kurz nach der zweiten Schwangerschaft aber auch Hautprobleme, die ich zuvor in einem solchen Ausmaß nie hatte. Ich habe die Geburten von beiden Kindern als absolutes Wunder wahrgenommen habe, als eine unglaubliche Höchstleistung meines Körpers. Eine Leistung, die mich so sehr fasziniert hat, dass ich viel mehr Frieden mit meinem Körper geschlossen habe. Etwas, das mir vorher so schwer gefallen ist. Auch heute finde ich natürlich nicht alles super, aber das furchtbar schlechte Bild, das ich vor meinen Kindern immer hatte, ist einem viel versöhnlicheren gewichen. Eine weitere, für viele sichtbare Veränderung ist meine große Liebe zu Barfußschuhen. Nachdem ich seit meiner Jugend immer mit Knieschmerzen zu kämpfen hatte, haben mir die Barfußschuhe schon nach wenigen Tagen zu Schmerzfreiheit verholfen. Hätte ich mich vor ein paar Jahren nicht mit den ersten Schuhen für meinen Kleinen beschäftigen müssen, wäre mir diese große Liebe vielleicht verborgen geblieben. Und das, obwohl ich schon immer gerne barfuß gelaufen bin. Das Warum Die Barfußschuhe sind ein Punkt von einer langen Liste an Dingen, die ich durch mein erstes Kind hinterfragt habe. Müssen es wirklich „Lauflernschuhe“ sein? Nur eine von unendlich vielen Fragen, die ich mir vor allem im ersten Jahr als Mutter gestellt habe. Warum sollte ich mein Baby nach 6 Monaten abstillen? Kann man ein Baby verwöhnen? Heißt bedürfnisorientierte Erziehung wirklich, dass es immer nur um das Baby/Kind geht? Dieses kritische Hinterfragen von so vielen Themenbereichen ist vermutlich eine meiner größten Veränderungen. So viele Sachen, die ich noch während der Schwangerschaft ganz anders gesehen habe, sorgen heute eher für ein Lachen, wenn ich an meine Gedanken von „damals“ denke. Auch wenn das Hinterfragen nicht immer zu den Lösungen führt, die vielleicht „mehrheitstauglich“ sind, geht es mir mit diesem Vorgehen so viel besser. Ich mache jetzt so viel mehr Dinge (nicht nur die Kinder betreffend), weil ich gute Gründe dafür habe und nicht „weil man das so macht“. Das hat vor allem im ersten Babyjahr doch häufig noch zu Verunsicherung geführt, manchmal auch zu Unwohlsein oder dem Gefühl, mit verschiedenen Lösungen „allein“ zu sein. Nach über 3 Jahren als Mama hat es mich aber vor allem näher zu mir selbst gebracht, authentischer gemacht und dafür gesorgt, dass ich leichter lebe: Weniger abhängig von der Meinung anderer. Vielleicht war es dieses Gefühl, mit Entscheidungen „allein“ zu sein, das zu einer weiteren, großen Veränderung geführt hat. Ich stecke Menschen nicht mehr so schnell in Schubladen, ich be- und verurteile weniger. Wie (vor-)schnell hatte ich früher eine Meinung, wie sehr habe ich verschiedene Dinge kategorisch abgelehnt und verurteilt. Ich bin wirklich sehr froh darüber, dass meine Kinder mir so unglaublich viel Offenheit und Toleranz mitgebracht haben. Es ist schön, sich andere Ansichten, Entscheidungen und Lebenswege anzuschauen. Manchmal kann man sogar ganz ungeahnt dort Inspiration finden, wo man sie gar nicht erwartet hat. Aber wie so viele Veränderungen ist auch diese eine, die Zeit braucht. Manchmal merke ich, dass ich doch noch in alte Muster und Denkweisen zurück falle. Aber das ist ok, ich denke, ich bin auf einem guten Weg. Herz über Kopf Bis zu meinem ersten Kind war ich Kopfmensch durch und durch. Schon während der Schwangerschaft hat sich dort eine Veränderung angekündigt. Plötzlich waren so viele Filme so viel trauriger, so viel emotionaler als ich es bis dahin kannte. Und dieses Mehr an Gefühlen ist noch viel größer geworden, seit mein Sohn auf der Welt ist. Ich empfinde so viel mehr, so viel mehr Freude, Liebe, Angst (mein Gott, wie viele Sorgen kann man sich eigentlich schon um so einen kleinen Mensch machen? Und wie soll man die ersten nächtlichen Eskapaden in einigen Jahren dann erst überstehen?), Traurigkeit, alles. Diese stärkeren Gefühle sorgen auch dafür, dass ich mein Bauchgefühl jetzt viel deutlicher wahrnehme und ihm folge. Etwas fühlt sich schlecht an? Vermutlich sollte ich eine andere Lösung finden. Etwas fühlt sich wirklich gut an? Los, versuch es, es wird schon das Richtige sein. Kenne dein Limit Etwas, was sich mit dem Muttersein auch verändert hat, sind meine Grenzen. Auch diese spüre ich jetzt deutlicher. Die Auszeiten werden kürzer, die Fremdbestimmung so viel höher mit Kind. Dadurch merke ich viel schneller, wenn ich am Limit bin. Ich merke deutlicher, was Kraft raubt und was Kraft spendet und muss mich (für alle) mehr um die Einhaltung meiner Grenzen kümmern. Auch wenn das ein Prozess ist, der noch Verbesserungspotenzial hat, merke ich, dass mir diese Veränderung sehr gut tut. Auch das ist ein Punkt, der mich näher zu mir selbst gebracht hat und mich nach so vielen Jahren zum Thema „Hochsensibilität“ geführt hat, was auch rückblickend so unglaublich viel

  • Eine gesunde Ernährung gestaltet sich leider manchmal wirklich schwierig im stressigen Familienalltag. Und leider schmeckt es manchmal auch nicht allen.Im folgenden zeige ich dir ein paar einfache Tipps und Tricks wie die ganze Familie sich gesünder ernähren kann, ohne dass man es überhaupt richtig merkt. 1. Vollkorn Es ist wohl kein Geheimnis mehr, dass Vollkorn-Produkte um ein vielfaches gesünder sind, als Weißmehl-Produkte. Leider fällt vielen die Umstellung schwer, wenn man sich mal an Weißmehl gewöhnt hat, schließlich ist der Geschmack nicht identisch. Ein einfacher Trick: versucht doch mal, wie euch frisch gemahlenes Mehl schmeckt. Es ist viel “saftiger”, denn das gekaufte Mehl ist behandelt, um länger haltbar zu sein. Leider trocknet es bei dieser Behandlung aus und verliert viele wichtige Nähstoffe. Der Geschmack von frisch gemahlenem Vollkornmehl ist wirklich der Wahnsinn, und gesünder ist es auch noch. Wir haben wirklich ewig nach einem guten Rezept für einen Vollkorn-Pizzateig gesucht. Geschmeckt hat uns leider nichts. Bis wir unser Mehl selber gemahlen haben, ein riesen Unterschied. Und als wir unsere Sonntags-Waffeln ausnahmsweise mal mit gekauftem Mehl gemacht haben, weil wir kein Getreide mehr zuhause hatten, haben sie keinem so richtig geschmeckt. Leider sind Getreidemühlen recht teuer, wenn du erstmal testen möchtest, ob es sich für euch lohnt, kannst du auch in vielen Bio-/Unverpackt-Läden dein Getreide mahlen lassen. 2. Wildes Grün Wildpflanzen haben viel mehr gute Inhaltstsoffe als ihre kultivierten Verwandten. Wenn man sich nur vorstellt, wie lange und wie intensiv die Kräuter bekämpft werden, und wie zahlreich sie trotzdem sind, lässt sich erahnen, welche Kraft in ihnen steckt. Und außerdem macht es nicht nur den Zwergen riesig Spaß sie zu sammeln. Das kann man ganz einfach gestalten, beispielsweise Gänseblümchen-Blüten (die kann wahrscheinlich jeder erkennen und finden) als kleiner Snack beim Spaziergang. Oder ihr sammelt die Blüten für den Salat. Auch Brennnessel und Löwenzahn kann wahrscheinlich jeder erkennen und passt perfekt in Salat oder wilde-grüne Smoothies. Smoothies sind übrigens eine super Möglichkeit um schnell, viel Obst und Gemüse zu bekommen. Wenn Euch das Sammeln Spaß macht, könnt ihr ja vielleicht auch Mal eine Kräuterwanderung besuchen. Und noch viel mehr grüne Schätze kennenlernen.     3. Zauberteller Ein ganz simpler Trick: schaue, dass auf dem Tisch (oder sonst wo in greifbarer Nähe) immer ein Teller mit Rohkost steht, beispielsweise Äpfel, Möhren, Gurken, Kohlrabi…wähle am besten Obst und Gemüse das nicht so schnell braun wird, wenn man es geschnitten hat. Kommt der kleine Hunger, oder ist die Wartezeit, bis der Tisch fertig gedeckt ist zu lange, kann man hier schnell ohne schlechtes Gewissen zugreifen. Und wenn dieser Teller (oder Schüssel) noch einen coolen Namen hat, greifen die Zwerge noch lieber zu. Bei uns ist es der Zauberteller, aber es könnte auch der Räuberteller sein. Oder fällt dir noch ein coolerer Name ein? Vielleicht habt ihr ja auch Lust, den Teller irgendwie besonders zu gestalten, mit Porzellanfarbe oder ähnlichem? 4. Süßkram Zucker ist mein absoluter Endgegner, das weißt du bestimmt schon. Trotzdem möchte ich nicht auf Süßes verzichten. Es gibt mitlerweile unfassbar viele Rezepte für gesunde Kuchen, ohne Mehl, Zucker oder sonstige Sünden. Hauptzutaten sind meist Datteln, Nüsse und Kakao. Wenn man mal die Kalorien unbeachtet lässt, sind das mega gesunde Zutaten. Datteln liefern so viele Mineralstoffe, wie kaum eine andere Frucht. Nüsse liefern uns gesunde Fette im Übermaß und Kakao ist ein spitzen Anti-Oxidantien-Lieferant. Wenn du möchtest, kannst du bei den Zutaten auf Rohkostqualität achten. Dann sind die Lebensmittel nur schonend erhitzt und enthalten noch mehr gute Inhaltsstoffe. Und glaub mir, es schmeckt super und niemand wird Zucker oder Mehl vermissen. So könnt ihr euch etwas Süßes gönnen und gleichzeitig euren Körper verwöhnen. 5. Naschgarten Sicherlich findest du einen kleinen (oder größeren) Platz im Garten oder auf dem Balkon für ein paar Gemüsepfläzchen oder Mini-Obstbäume. Da fahren Kinder natürlich voll drauf ab. Sie lernen, wie Obst und Gemüse entsteht, wie viel Arbeit dahinter steckt und es schmeckt viel besser, wenn es selbst angebaut ist. Und plötzlich schmecken auch Obst- und Gemüsesorten, die man früher nicht mochte. Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim ausprobieren meiner Tricks! Autorin: Annika

  • Der Sommer lässt auf sich warten und die Rahmenbedingungen der letzten Monate sorgen dafür, dass nicht nur ich mich gerade sehr urlaubsreif fühle. Ich denke zurück an unsere Rundreise mit Kind durch Montenegro. Mir fehlt die Sonne und das Meer. Dir auch? Damit die Zeit bis zur nächsten Reise ein bisschen schöner wird, teile ich heute einmal ein neues Thema mit euch: Einen Reisebereicht. Denn ich liebe das Reisen. Ich liebe es, neue Länder kennen zu lernen, neue Menschen zu treffen und all die Köstlichkeiten fremder Regionen zu probieren. Deshalb berichte ich euch heute von unserer ersten Flugreise mit Kind und schwelge dabei in Urlaubserinnerungen. Die Vorbereitung Nachdem wir im Frühjahr 2018 bei unserer ersten Reise zu dritt in Holland waren, wollten wir im Sommer des selben Jahres an einen Ort mit Sonnengarantie und warmen Temperaturen. Es durfte also eine Flugreise werden, aber nicht zu weit weg. Wenn möglich, auch nicht zu teuer und etwas Neues, ein Land, in dem wir noch nicht waren. Es sollte einiges zu sehen geben, am besten landschaftlich, damit wir viel an der frischen Luft unterwegs sein können und man sollte gut mit einem Mietwagen reisen können. Aus diesen und noch ein paar anderen Gründen, ist unsere Entscheidung am Ende auf Montenegro gefallen. Kurzinfos Reiseziel:Montenegro: Budva (Becici), Bar Kroatien: Cavtat Reisezeitraum: September 2018 Reisedauer: 10 Tage Alter unseres Babys: 8 Monate An-/Abreise: PKW & Flugzeug Unterkünfte: kleine Studios zur Selbstverpflegung, Hotelzimmer in Flughafennähe Land & Leute Wenn wir jemandem davon erzählt haben, dass wir unseren Sommerurlaub in Montenegro verbringen wollen, waren die Reaktionen meist irgendwo zwischen Verwunderung und Entsetzen. Ob man da mit Baby hin reisen sollte? Ist der Flug nicht doch zu lang? Bekommt man da alles fürs Baby? Was ist mit der medizinischen Versorgung? Zugegeben, Montenegro ist vermutlich nicht gerade das bekannteste Reiseland. Aber genau das hat für uns auch ein bisschen den Charme ausgemacht. Dabei gibt es lange Küsten, klares Wasser, schöne Landschaften und sehr nette, hilfsbereite und vor allem kinderfreundliche Einwohner. Das Essen ist gut, Unterkünfte und Verpflegung sind günstig. Man kann gut und sicher alleine reisen, mit Englisch kommt man überall weiter. Was will man mehr von einem Reiseziel? Dazu gibt es noch eine Vielzahl an Stränden und Buchten, viele davon gut mit Liegen und Schirmen ausgestattet, andere ganz ruhig und einsam. Und es gibt so viele Sehenswürdigkeiten, dass wir in der kurzen Zeit nur einen kleinen Teil davon sehen konnten. Dazu aber gleich mehr… Die An- & Abreise Nach einigen Recherchen und Preisvergleichen haben wir uns entschieden, von Frankfurt nach Dubrovnik (Kroatien) zu fliegen und von dort mit dem Mietwagen nach Montenegro zu fahren. Folgende Gründe sprachen für uns für diese Lösung: Es gibt wenig Direktflüge nach Montenegro. Umsteigen und eine dadurch bedingte, noch längere Anreise, wollten wir unbedingt  vermeiden. Die wenigen Direktflüge, die es gibt, waren relativ teuer. Nach Dubrovnik konnten wir zu einem günstigeren Preis mit Lufthansa fliegen, sodass wir zusätzlich von sehr guten Gepäckkonditionen für das Baby profitieren konnten: Ein großes Gepäckstück zum Aufgeben, dazu einen Buggy/faltbaren Kinderwagen und einen Kindersitz/Babyschale (Hätten wir sonst zusätzlich für einige €/Tag zum Mietwagen dazu buchen müssen). Und das alles für nur ein paar Euro (ich glaube, es waren 10€), die der Flug für den Kleinen gekostet hat. Der Mietwagen in Dubrovnik war auch deutlich günstiger, obwohl noch Gebühren für die Grenzüberschreitung dazu kamen. Die Anreise Die Anreise war in 3 Teile aufgeteilt: Die Fahrt zum Flughafen, der Flug selbst und die Fahrt zur ersten Unterkunft in Montenegro. Die Fahrt zum Flughafen Wir sind am Anreisetag die ca. 100 km zum Flughafen in Frankfurt mit unserem PKW gefahren. Wir sind gegen 11 Uhr zuhause los gefahren, sodass wir ausreichend viel Zeit bis zum Abflug um 16:00 Uhr hatten. Der Plan war, dass unser Kleiner auf der Fahrt nochmal schläft. Das hat leider nicht funktioniert, weil alles so aufregend war. In Frankfurt haben wir bei einem Parkplatzanbieter in der Nähe des Flughafens geparkt und wurden von dort mit einem Shuttle zum Flughafen gebracht. (Für diesen Transport haben wir schon unser Maxi-Cosi genutzt, weil der Shuttleservice keinerlei Kindersitze angeboten hat.) Alles in Allem hat dieser Teil der Anreise gut funktioniert. Unser Baby war gut gelaunt und mit all den neuen Eindrücken beschäftigt. Der Flug nach Dubrovnik Wir kamen frühzeitig am Flughafen an und haben dort direkt unser Gepäck aufgegeben. Danach wollten wir ziemlich zügig die Sicherheitskontrolle passieren, damit der Kleine anschließend im Tuch noch die Möglichkeit hatte, etwas zu schlafen (es wäre nämlich wirklich an der Zeit gewesen). Da aber alles viel zu aufregend war, konnte er auch hier nicht schlafen, bis wir im Flieger saßen. Bis dahin war die Stimmung auch noch ganz gut. Als das Flugzeug dann aber Richtung Startbahn gerollt ist, überkam ihn doch die Müdigkeit. In dem Moment war es dann soweit… Es kam, was kommen musste… Das Baby schreit und alle im Flieger haben schon die Befürchtung, dass das ein sehr sehr langer Flug wird. Da der Weg zur Startbahn noch lange genug war, konnten wir ein kurzes Stillen wagen. Es reichte tatsächlich dafür, dass der kleine Mann sofort auf meinem Schoß eingeschlafen ist. Wunderwaffe! Er schlief wirklich schon, bevor wir in der Luft waren. So hat er fast den ganzen 2,5 stündigen Flug verschlafen und nur am Ende noch ein bisschen gespielt. So haben wir diese Etappe also auch ganz gut hinter uns gebracht. Die Fahrt nach Montenegro Durch das Nickerchen war unser Baby nach dem Flug dann auch wieder fit genug, um die Zeit zu überbrücken, bis wir unseren Mietwagen in Empfang nehmen konnten. Damit mussten wir dann noch die letzte Etappe, ca. 100 km zurück legen, um unser erstes Ziel in Becici, in der Nähe von Budva zu erreichen. Wir haben ursprünglich überlegt, ob wir die erste Nacht lieber noch in Kroatien verbringen und am nächsten Tag erst nach Budva fahren, um die Anreise nicht noch länger zu machen. Da wir aber davon ausgegangen sind, dass der Kleine abends sowieso schläft, haben wir uns für die längere Anreise und damit einen ersten Urlaubstag

  • wenn sich im Mai das frische Grün in seiner vollen Pracht zeigt, hat man normalerweise Besseres zu tun, als an die Erkältungszeit im Herbst und Winter zu denken. Trotzdem kann dieser Gedanke sinnvoll sein. Denn der Mai ist der perfekte Monat um einen fast schon magischen Sirup anzusetzen, den Erdkammersirup. Ein Rezept dazu findest du im folgenden Artikel.     Die Methode der Sirupherstellung mit Hilfe einer Erdkammer hilft uns die Inhaltstsoffe des Spitzwegerichs haltbar und damit länger nutzbar zu machen. Und diese Inhaltstoffe sind es wirklich wert, dass wir sie haltbar machen. Denn der Spitzwegerich liefert alles, was wir besonders bei Husten gut gebrauchen können, Schleimstoffe bilden eine schützende Schicht auf Bronchien und Lunge, Saponine unterstützen das Abhusten, Gerbstoffe wirken entzündungshemmend, Kieselsäure hilft bei Erneuerung und Wiederaufbau und antibiotische Stoffe töten fiese Bakterien. Da diese Inhaltsstoffe durch Hitze zerstört werden können, ist eine möglicht schonende Haltbarmachung sinnvoll. Beim Erdkammersirp wird das Glas mit dem Sirup mindestens 50cm tief in der Erde vergraben. Dort herrscht eine gleichbleibende Temperatur; schonender geht es nicht. Aber dazu gleich mehr, hier erstmal das Rezept: Du brauchst: ein Schraubglas 500g Honig circa zwei Hände voll Spitzwegerich (am Besten ihr sammelt ihn an einem sonnigen Tag, kurz abspülen, trocken tupfen und in kleine Stücke reißen) Achte bitte darauf, dass du möglichst sauber arbeitest!     Die Herstellung ist echt simple, du schichtest einfach abwechselnd Honig und Spitzwegrich, wobei du mit Honig als erste Schicht anfängst und auch als letzte Schicht Honig nimmst, so dass kein Spitzwegerich mehr unbedeckt ist. Wer keinen Honig mag, kann auch braunen Zucker nehmen, auch mit Xylit sollte es gehen, das habe ich allerdings noch nicht selber getestet. Wenn die Schichten in deinem Glas fertig sind, braucht der Sirup mindestens drei Monate Zeit. In dieser Zeit wandern die Inhaltsstoffe vom Spitzwegerich in den Honig. Natürlich könntest du ihn auch einfach in euren Keller stellen. Aber ein Erdloch zu graben ist natürlich viel spektakulärer und ich glaube, dass in der Erde noch ganz andere Kräfte auf den Sirup einwirken und ihn so noch wirkungsvoller machen. Markiert euch die Stelle, wo ihr ihn vergraben habt genau, oder noch besser, vielleicht habt ihr ja Lust, eine coole Schatzkarte zu malen. Und vielleicht fällt euch ja auch ein spannender Name für den Sirup ein? Oder ihr gebt den Sirup nicht in eine “Erdkammer”, sondern zu den Wichteln? Erzählt doch mal, ihr habt bestimmt noch mehr Ideen.   Sind die drei Monate (oder länger) dann rum, buddelt ihr ihn einfach wieder aus. Siebt das ganze einmal durch und füllt ihn in ein sauberes dunkles Glas, welches ihr im Kühlschrank aufbewahrt. Bei Bedarf (Erkältung, grippaler INfekt, Schmerzen, Unwohlsein…)kann der Sirup dann teelöffelweise eingenommen werden. Gerne auch im Tee, da aber bitte darauf achten, dass die Temperatur nicht zu hoch ist. Auch hier gilt wieder; möglichst sauber arbeiten und immer nur mit einem sauberen Löffel etwas entnehmen. Dann ist der Sirup circa ein Jahr haltbar. Und wenn das nächste Frühjahr kommt, und ihr habt den Sirup nicht aufgebraucht, dürft ihr das feiern. Viellicht eine Erkältungs-Verabschiedungsfeier? Oder fällt euch vielleicht noch ein besserer Name ein?Der Sirup schmeckt nämlich auch super lecker im Sekt oder in Sprudelwasser.

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