Zufällig gesund – Tipps und Tricks  für die ganze Familie

Eine gesunde Ernährung gestaltet sich leider manchmal wirklich schwierig im stressigen Familienalltag. Und leider schmeckt es manchmal auch nicht allen.Im folgenden zeige ich dir ein paar einfache Tipps und Tricks wie die ganze Familie sich gesünder ernähren kann, ohne dass man es überhaupt richtig merkt.

1. Vollkorn

Es ist wohl kein Geheimnis mehr, dass Vollkorn-Produkte um ein vielfaches gesünder sind, als Weißmehl-Produkte. Leider fällt vielen die Umstellung schwer, wenn man sich mal an Weißmehl gewöhnt hat, schließlich ist der Geschmack nicht identisch. Ein einfacher Trick: versucht doch mal, wie euch frisch gemahlenes Mehl schmeckt. Es ist viel “saftiger”, denn das gekaufte Mehl ist behandelt, um länger haltbar zu sein. Leider trocknet es bei dieser Behandlung aus und verliert viele wichtige Nähstoffe. Der Geschmack von frisch gemahlenem Vollkornmehl ist wirklich der Wahnsinn, und gesünder ist es auch noch. Wir haben wirklich ewig nach einem guten Rezept für einen Vollkorn-Pizzateig gesucht. Geschmeckt hat uns leider nichts. Bis wir unser Mehl selber gemahlen haben, ein riesen Unterschied. Und als wir unsere Sonntags-Waffeln ausnahmsweise mal mit gekauftem Mehl gemacht haben, weil wir kein Getreide mehr zuhause hatten, haben sie keinem so richtig geschmeckt.

Leider sind Getreidemühlen recht teuer, wenn du erstmal testen möchtest, ob es sich für euch lohnt, kannst du auch in vielen Bio-/Unverpackt-Läden dein Getreide mahlen lassen.

2. Wildes Grün

Wildpflanzen haben viel mehr gute Inhaltstsoffe als ihre kultivierten Verwandten. Wenn man sich nur vorstellt, wie lange und wie intensiv die Kräuter bekämpft werden, und wie zahlreich sie trotzdem sind, lässt sich erahnen, welche Kraft in ihnen steckt.

Und außerdem macht es nicht nur den Zwergen riesig Spaß sie zu sammeln. Das kann man ganz einfach gestalten, beispielsweise Gänseblümchen-Blüten (die kann wahrscheinlich jeder erkennen und finden) als kleiner Snack beim Spaziergang. Oder ihr sammelt die Blüten für den Salat. Auch Brennnessel und Löwenzahn kann wahrscheinlich jeder erkennen und passt perfekt in Salat oder wilde-grüne Smoothies. Smoothies sind übrigens eine super Möglichkeit um schnell, viel Obst und Gemüse zu bekommen. Wenn Euch das Sammeln Spaß macht, könnt ihr ja vielleicht auch Mal eine Kräuterwanderung besuchen. Und noch viel mehr grüne Schätze kennenlernen.

 

 

3. Zauberteller

Ein ganz simpler Trick: schaue, dass auf dem Tisch (oder sonst wo in greifbarer Nähe) immer ein Teller mit Rohkost steht, beispielsweise Äpfel, Möhren, Gurken, Kohlrabi…wähle am besten Obst und Gemüse das nicht so schnell braun wird, wenn man es geschnitten hat. Kommt der kleine Hunger, oder ist die Wartezeit, bis der Tisch fertig gedeckt ist zu lange, kann man hier schnell ohne schlechtes Gewissen zugreifen. Und wenn dieser Teller (oder Schüssel) noch einen coolen Namen hat, greifen die Zwerge noch lieber zu. Bei uns ist es der Zauberteller, aber es könnte auch der Räuberteller sein. Oder fällt dir noch ein coolerer Name ein? Vielleicht habt ihr ja auch Lust, den Teller irgendwie besonders zu gestalten, mit Porzellanfarbe oder ähnlichem?

4. Süßkram

Zucker ist mein absoluter Endgegner, das weißt du bestimmt schon. Trotzdem möchte ich nicht auf Süßes verzichten. Es gibt mitlerweile unfassbar viele Rezepte für gesunde Kuchen, ohne Mehl, Zucker oder sonstige Sünden. Hauptzutaten sind meist Datteln, Nüsse und Kakao. Wenn man mal die Kalorien unbeachtet lässt, sind das mega gesunde Zutaten. Datteln liefern so viele Mineralstoffe, wie kaum eine andere Frucht. Nüsse liefern uns gesunde Fette im Übermaß und Kakao ist ein spitzen Anti-Oxidantien-Lieferant. Wenn du möchtest, kannst du bei den Zutaten auf Rohkostqualität achten. Dann sind die Lebensmittel nur schonend erhitzt und enthalten noch mehr gute Inhaltsstoffe. Und glaub mir, es schmeckt super und niemand wird Zucker oder Mehl vermissen. So könnt ihr euch etwas Süßes gönnen und gleichzeitig euren Körper verwöhnen.

5. Naschgarten

Sicherlich findest du einen kleinen (oder größeren) Platz im Garten oder auf dem Balkon für ein paar Gemüsepfläzchen oder Mini-Obstbäume. Da fahren Kinder natürlich voll drauf ab. Sie lernen, wie Obst und Gemüse entsteht, wie viel Arbeit dahinter steckt und es schmeckt viel besser, wenn es selbst angebaut ist. Und plötzlich schmecken auch Obst- und Gemüsesorten, die man früher nicht mochte.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim ausprobieren meiner Tricks!

Autorin: Annika

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